Dieser Rechner ermittelt aus der Systemrauschzahl, der Temperatur und der Bandbreite das minimal erkennbare Signal (MDS), auch Grundrauschen eines Empfängers genannt. Damit können Sie die Empfindlichkeit eines HF-Empfängers bewerten.
Das MDS stellt das schwächste Signal dar, das ein Empfänger vom thermischen Rauschen unterscheiden kann. Je niedriger der MDS, desto empfindlicher ist der Empfänger.
Die verwendete Formel lautet:
MDS = 10 × log10( (k × T) / (1 mW) ) + NF + 10 × log10(BW)
Konstanten und Einheiten:
- k = Boltzmann-Konstante = −228,6 dBW/(K Hz)
- T = Temperatur in Kelvin (Standardwert = 290 K)
- NF = Geräuschfaktor in dB
- BW = Bandbreite in Hz, MHz oder GHz
- MDS-Ergebnis in dBm
Der erste Term drückt das durch die Temperatur und die Bandbreite erzeugte thermische Rauschen aus. Die Rauschzahl (NF) stellt die Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses aufgrund der internen Komponenten des Empfängers dar.
Beispielsweise beträgt der MDS für eine Temperatur von 290 K, eine Rauschzahl von 5 dB und eine Bandbreite von 1 MHz etwa −133 dBm. Dies weist darauf hin, dass der Empfänger sehr schwache Signale erkennen kann.
Dieses Tool ist für HF-Ingenieure und Kommunikationssystemdesigner nützlich, um die Empfindlichkeit und Gesamtleistung von Empfängern zu optimieren.